Agfa steigt aus der Vorstufe aus

Die Agfa-Gevaert-Gruppe spaltet ihren Geschäftsbereich Agfa Offset Solutions ab und verkauft ihn für 92 Millionen Euro an die Aurelius Investment-Gruppe. Dazu gehören das Druckplattengeschäft und die dazu gehörenden Hard- und Software-Produkte. 

Es gibt etliche Gründe, sich von Unternehmensteilen zu trennen. Einige Unternehmen tun das, um ihr Kerngeschäft wieder mehr in den Mittelpunkt zu rücken. Das ist bei Agfa offenbar nicht der Fall, sonst würde das Unternehmen nicht den einstmals wesentlichsten Kern seines Business in der grafischen Industrie hergeben. Ein anderer Grund könnte sein, dass Agfa mit dem gewonnenen Kapital anderweitige Investitionen tätigen will oder dringend liquide Mittel braucht. Wahrscheinlicher ist aber, dass Agfa mit der Transaktion die Weichen für einen radikalen Umbau des Geschäfts vom „analogen Druck“ zum Digitaldruck im Bereich des Large und Wide Format Printing mit Stoßrichtung industrieller Anwendungen stellen will.

 


Mehr über die Gründe, weshalb Agfa sein 748 Mio.-Euro-Business verkauft.
 
 

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